Klassiker der Serviceliteratur

Der berühmte Schriftsteller Ephraim Kishon, selbst Fan aller technischen Neuheiten, hat in seinem Büchlein „Auch die Waschmaschine ist nur ein Mensch“ festgehalten, was uns Erheiterndes im Umgang mit Haushaltsmaschinen und anderem modernen Gerät zustoßen kann. In der 1990 bei Ullstein erschienenen brillanten Sammlung zum Thema „Die Tücken der Technik“ findet sich folgende Passage:

„Zum Zeitpunkt, als die Fahrstühle erfunden wurden – das war 1853, soweit ich mich erinnere -, wurden die Apparate von importierten Sklaven in die Höhe gezogen. Der Fortschritt brachte es mit sich, dass man seit Jahren schon auf Sklaven verzichtet und sich des elektrischen Stroms bedient.

Die Folge ist, dass Fahrstühle von Zeit zu Zeit beschließen, außer Betrieb zu sein. Bei solchen Gelegenheiten läßt sich wieder einmal die Überlegenheit der Sklavenarbeit gegenüber der modernen Technik feststellen. Bei Stromausfall pflegen nämlich diese Dinger steckenzubleiben. Dann ist man genötigt, irgendeinen Handwerker herbeizurufen, der gerade unerreichbar ist. Also begnügt man sich mit Feuerwehrleuten, die natürlich keine Ahnung vom Mechanismus der Fahrstühle haben, und warum sollten sie auch? …“

Bei Kishon mündet diese Schilderung einer Servicesituation natürlich in ein weitläufiges und philosophisch-spitzfindiges Großes Ganzes, für uns bietet sie die Gelegenheit, darauf hinzuweisen, dass Serviceliteratur erst zögerlich mit dem Einzug der Industrialisierung entstanden ist.

Unser Ziel auf dieser Seite „Klassiker der Serviceliteratur“ ist es, Ihnen in einer persönlich ausgewählten, völlig willkürlichen Zusammenstellung einige der wichtigen Passagen vorzustellen, die über die Entwicklung des technischen Service veröffentlicht worden sind.

Wenn Sie selbst ebensolche Schriftstücke kennen oder noch in Ihrer Schublade liegen haben, zögern Sie nicht, diese an den Verlag zu schicken, damit wir sie hier aufnehmen können.  So könnte nach und nach ein Wiki zum Thema Serviceliteratur entstehen …

Aktuelles

Aktuell erschienen bei Ihrem Service Verlag Fischer:


Jetzt Probelesen - hier klicken!